{"id":859,"date":"2020-06-26T18:23:19","date_gmt":"2020-06-26T16:23:19","guid":{"rendered":"http:\/\/zabota.de\/?p=859"},"modified":"2020-08-20T19:32:18","modified_gmt":"2020-08-20T17:32:18","slug":"dont-fly","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/zabota.de\/?p=859","title":{"rendered":"Don&#8217;t Fly"},"content":{"rendered":"<p>Fliege nicht. Vorschl\u00e4ge zum Umbau des Luftverkehrs.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Es war ein handgeschriebener, unscheinbarer Zettel. Jemand hat ihn an das Seitenteil eines Wandschr\u00e4nkchens in der K\u00fcche des Naturfreundehauses gepinnt, in dem wir vor einigen Jahren eine Freizeit verbracht haben. Und dieser \u201eJemand\u201c hat in \u201eZehn Geboten\u201c (auf Englisch) wiedergegeben, was wir tun und lassen sollten, um eine \u201eklimavertr\u00e4gliche\u201c Zukunft zu haben. Oder \u00fcberhaupt noch eine Zukunft zu haben.<\/p>\n<p>\u00dcberschrift: 10 Commandments for the 21st century<strong><sup>1<\/sup><\/strong> (Zehn Gebote f\u00fcr das 21. Jahrhundert).<\/p>\n<p>Der erste Punkt: Don\u2019t fly.<\/p>\n<p>Fliege nicht! Tats\u00e4chlich ist Fliegen einerseits etwas Sch\u00f6nes, andererseits ein Riesenproblem. Fliegen ist die umweltsch\u00e4dlichste Version der Mobilit\u00e4t<strong><sup>2<\/sup><\/strong>. Hinzu kommt, dass man bisher von einem weiteren, rasanten Wachstum des Luftverkehrs ausgegangen ist. Bisher.<\/p>\n<p>Die Corona-Krise \u00e4ndert manches. Unter anderem die Prognosen dar\u00fcber, wie sich der Luftverkehr k\u00fcnftig entwickelt. 2019 sind Experten zufolge 4,5 Milliarden Menschen geflogen. Doch statt weiter zu wachsen, halbiert sich die Fluggastzahl in diesem Jahr<strong><sup>3<\/sup><\/strong>. Dadurch sind viele Arbeitspl\u00e4tze bedroht, was die Bem\u00fchungen der Staaten erkl\u00e4rt, ihren Luftverkehr zu reanimieren. In Deutschland stellt sich die Frage, wie sich die neun Milliarden Euro allein f\u00fcr die Lufthansa mit dem Ziel vertragen, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein<strong><sup>4<\/sup><\/strong>.<\/p>\n<p>Jetzt, da der Luftverkehr noch am Boden liegt, ist vielleicht die Zeit, weitere \u00dcberlegungen dazu anzustellen. Hier zehn Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Erster Vorschlag: Es sollte pro Land nur noch eine \u2013 staatliche \u2013 Fluglinie geben.<\/p>\n<p>Historisch gesehen nichts Neues, sozusagen der Status quo ante. Also fr\u00fcher waren staatliche Fluggesellschaften die Regel. Der deutsche Staat hat die letzten Aktien der Lufthansa erst 1997 verkauft. Ende Mai 2020 hat der Bund im Zuge der Corona-Krise wieder 20 Prozent der Anteile \u00fcbernommen. Auch das ist nichts Besonderes. International gesehen haben die meisten Airlines den Staat als Anteilseigner. Bei Air France-KLM sind Frankreich und die Niederlande mit je 14 Prozent beteiligt, rund die H\u00e4lfte von Turkish Airlines, Aeroflot und Air China geh\u00f6rt der T\u00fcrkei, bzw. Russland und China. Ethiopian, Emirates und Qatar Airways geh\u00f6ren zu 100 Prozent dem jeweiligen Staat. Nur die US-Carrier sind zu 100 Prozent in privater Hand<strong><sup>5<\/sup><\/strong>.<\/p>\n<p>Zweiter Vorschlag: Jedes Land in Europa hat nur noch einen internationalen Flughafen f\u00fcr die zivile Luftfahrt.<\/p>\n<p>Allein in Deutschland gibt es derzeit 29 Flugh\u00e4fen. In Frankfurt am Main kann ein Reisender unter 100 Airlines w\u00e4hlen, die ihn zu 239 Zielen auf der ganzen Welt bringen. Selbst von Memmingen aus kann man mit acht Luftfahrtunternehmen zu 21 Zielen aufbrechen, in Mannheim startet immerhin ein Flieger zu genau einem Ziel<strong><sup>6<\/sup><\/strong>.<br \/>\nDie Reduktion auf einen Zentralairport funktioniert nat\u00fcrlich nur, wenn die Zahl der Fl\u00fcge drastisch abnimmt \u2013 fliegen als absolute Ausnahme. Idealerweise sind die restlichen Airports an ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Dann geht das. Gro\u00dfe L\u00e4nder, wie Russland, die USA oder China k\u00f6nnen sich ja mehrere Start- und Landepl\u00e4tze erlauben.<\/p>\n<p>Dritter Vorschlag: Es gibt nur noch ganz wenige Linienfl\u00fcge.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde unsere lieb gewonnen, aber leider \u00f6kologisch toxischen Urlaubsgewohnheiten \u00e4ndern. Fliegen zu \u201etouristischen Zwecken\u201c, ein Begriff, den wir ja ebenfalls in der Corona-Krise kennenlernen mussten, w\u00e4re weitgehend out. \u201eIn\u201c w\u00e4re Urlaub in Europa. Und das ist, ehrlich gesagt, sicher ein Zugewinn an Lebensqualit\u00e4t.<br \/>\nDazu m\u00fcsste es freilich mehr und schnellere Zugverbindungen geben. Heute dauert eine Bahnreise von Frankfurt am Main nach Barcelona mindestens 20 Stunden, ebenso nach Rijeka. So geht das nicht. F\u00fcr die beliebten Mittelmeerinseln Mallorca, Korsika, Sardinien, Kreta, Zypern etc. br\u00e4uchte es \u00f6kologisch korrekter F\u00e4hrverbindungen.<\/p>\n<p>Vierter Vorschlag: Businessfl\u00fcge nur f\u00fcr Personen auf Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer- oder Vorstandsebene.<\/p>\n<p>Im Zuge der Corona-Krise hat der Begriff Globalisierung einen negativen Touch bekommen. Doch die Wirtschaft ist und bleibt weltweit verflochten, desgleichen kann die internationale Arbeitsteilung nicht einfach aufh\u00f6ren. Daher muss der ein oder andere Gesch\u00e4ftsmann (wir verzichten hier mal aufs Gendern, da meist M\u00e4nner so wild auf Fliegen sind und das oft als Statussymbol sehen) doch noch zum Business Travel mit dem Flieger antreten. Das aber dann nur noch aus \u201etriftigem Grund\u201c (auch so ein Begriff aus der Lockdown-Zeit) und von einer gewissen Hierarchieebene an: Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Vorst\u00e4nde. Economy f\u00fcr alle w\u00e4re im \u00fcbrigen v\u00f6llig ausreichend.<\/p>\n<p>F\u00fcnfter Vorschlag: Abbau der Vielfliegerboni.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht Vielflieger belohnen, sondern ein Malussystem einf\u00fchren. Je mehr man fliegt, desto teurer wird es.<\/p>\n<p>Sechster Vorschlag: Reduzierung der Frachtfl\u00fcge<\/p>\n<p>Spontan gesagt, w\u00e4re da der Spargel aus Peru im Januar. Man m\u00fcsste die gesamten Lieferketten ohnehin unter \u00f6kologischen Gesichtspunkten einer Pr\u00fcfung unterziehen.<\/p>\n<p>Siebter Vorschlag: Keine Privatjets.<\/p>\n<p>Wir erinnern an den ehemaligen amerikanischen Vizepr\u00e4sidenten Al Gore, der ja ernsthaft in Sachen \u00d6kologie unterwegs ist. Leider auch mit dem Privatjet, worunter seine Glaubw\u00fcrdigkeit ein wenig gelitten hat. Wir fordern auch die auf, die nicht in Sachen \u00d6kologie unterwegs sind (also alle), den Privatjet stehen zu lassen und das Fahrrad zu nehmen.<\/p>\n<p>Achter Vorschlag: Flugbonus f\u00fcr die J\u00fcngeren<\/p>\n<p>Es gibt Interrail<strong><sup>7<\/sup><\/strong>, warum nicht Interfly? So wie erm\u00e4\u00dfigte Bahnreisen innerhalb Europas f\u00fcr Leute bis zu 27 Jahren, k\u00f6nnte es aus Gr\u00fcnden der Generationengerechtigkeit erm\u00e4\u00dfigte weltweite Flugreisen f\u00fcr Leute bis, sagen wir 30, geben. Wobei es hier nicht um erm\u00e4\u00dfigtes Fliegen geht, sondern um Fliegen \u00fcberhaupt. Also um einen subventionierten Gutschein \u00fcber zwei Flugreisen f\u00fcr unter 30-J\u00e4hrige. F\u00fcr alle anderen nicht. Ein Studiensemester in den USA und ein Rucksackurlaub auf Bali sollten weiterhin m\u00f6glich sein. Mit einem etwas gr\u00f6\u00dferen Zeitbudget, das beim bewussten Reisen eigentlich immer vorhanden sein sollte, gelingt selbst der Trip in die Ferne: Zwei junge Leute, haben in einen Buch beschrieben, wie sie ohne Flugzeug bis nach Australien gereist sind<strong><sup>8<\/sup><\/strong>.<\/p>\n<p>Neunter Vorschlag: \u00d6kologischer Umbau<\/p>\n<p>Auch wenn die Umweltlast durch das Fliegen deutlich abnimmt (das ist ja der Sinn), spricht nichts dagegen, den Restflugbetrieb \u00f6kologischer zu gestalten. Zum Beispiel mit Kerosin auf der Basis von Pflanzen\u00f6len oder \u201egr\u00fcnem\u201c (mit erneuerbaren Energien erzeugten) Wasserstoff.<\/p>\n<p>Zehnter Vorschlag: Umbau der Industrie<\/p>\n<p>Der Umbau der Luftfahrtindustrie muss zwangsl\u00e4ufig erfolgen, da die St\u00fcckzahlen ben\u00f6tigter Transportmittel deutlich sinken. Im Bereich der Luftverteidigung ist das ja ohnehin bereits der Fall. Eine Luftwaffe ist notwendig, Milit\u00e4rflugzeugbau ist aber nur noch im europ\u00e4ischen Rahmen wirtschaftlich darstellbar. Genau genommen m\u00fcsste der Bau von Flugzeugen generell in staatliche H\u00e4nde \u00fcbergehen, um das Knowhow zu erhalten.<\/p>\n<p>Realisierte man diese zehn Vorschl\u00e4ge, entst\u00fcnde ein betr\u00e4chtlicher Kollateralschaden: Zigtausende von Jobs in der Luftfahrtindustrie gingen verloren<strong><sup>9<\/sup><\/strong>. Allerdings gehen zigtausende Arbeitspl\u00e4tze auch dann verloren, wenn man diese Vorschl\u00e4ge nicht ernst nimmt. Allein die Lufthansa will wegen der Corona-Krise 22.000 Arbeitspl\u00e4tze abbauen<strong><sup>10<\/sup><\/strong>. Daher muss man sich ohnehin dringend dar\u00fcber Gedanken machen, wie man den Jobabbau in der Luftfahrtindustrie kompensieren will.<\/p>\n<p>Es gibt dar\u00fcber hinaus weitere Vorschl\u00e4ge, Luftverkehr und Klima halbwegs in Einklang zu bringen. Im Wesentlichen beschr\u00e4nken sich diese Vorschl\u00e4ge auf den Preis. Das Umweltbundesamt argumentiert so: W\u00fcrden die Subventionen f\u00fcr die Luftfahrt (Umsatzsteuerbefreiung, steuerfreies Kerosin) gestrichen, verteuerten sich die Flugtickets<strong><sup>11<\/sup><\/strong>.<\/p>\n<p>Das ist wahrscheinlich eine sinnvolle, effektive, jedoch phantasielose Methode. Wird fliegen teuer, sinkt die Zahl der Flugg\u00e4ste. V\u00f6llig klar. Ist immer so. Gilt f\u00fcr das Autofahren und den Fleischkonsum ebenfalls. Was daran st\u00f6rt, ist die soziale Schieflage. Warum sollte eine Flugreise wie fr\u00fcher von den individuellen finanziellen M\u00f6glichkeiten abh\u00e4ngig sein?<br \/>\nIn der Schweiz sind k\u00fcnftig je nach Entfernung und Buchungsklasse zwischen 30 und 120 Franken zu entrichten. Die H\u00e4lfte der Einnahmen von rund einer Milliarde Franken soll an die Bev\u00f6lkerung verteilt werden. Demnach profitiere, wer wenig oder gar nicht fliegt. Die andere H\u00e4lfte soll in einen Klimafonds flie\u00dfen<strong><sup>12<\/sup><\/strong>.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt sollte man noch zweierlei bedenken. Zum einen hat sich das Mobilit\u00e4tsverhalten in kurzer Zeit enorm ge\u00e4ndert. Die heutigen Vielflieger geh\u00f6ren in der Regel zu den Baby-Boomern (in Deutschland in etwa die Jahrg\u00e4nge 1955 bis 1965). Aber: Deren Eltern reisten praktisch \u00fcberhaupt nicht. Zum anderen leben wir in Europa, einem enorm sch\u00f6nen und vielf\u00e4ltigen Kontinent. Also, wer in Sibirien 1000 Kilometer f\u00e4hrt ist immer noch in Sibirien. Wer in Europa 1000 Kilometer f\u00e4hrt, hat das Mittelmeer, den Atlantik, die Alpen, unz\u00e4hlige Seen und unterschiedlichste L\u00e4nder. Da findet sich was.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1<\/strong> 10 Gebote f\u00fcr das 21. Jahrhundert<br \/>\n1. Fliege nicht.<br \/>\nMan findet die komplette Liste auf der Webseite von Tea M\u00e4kip\u00e4\u00e4, einer K\u00fcnstlerin aus Finnland.<\/p>\n<p>Die weiteren Gebote lauten:<br \/>\n2. Recycle.<br \/>\n3. Nimm das Fahrrad oder \u00d6ffis an Stelle des Autos<br \/>\n4. Meide, was in Plastik verpackt ist.<br \/>\n5. Versuche, weitgehend auf Heizung und Klimaanlagen zu verzichten.<br \/>\n6. Meide Produkte, die von weit her kommen.<br \/>\n7. Wenn Du nicht sicher bist, dass Du es brauchst, kaufe nicht.<br \/>\n8. Begn\u00fcge Dich mit h\u00f6chstens zwei Kindern.<br \/>\n9. Vermeide alles, was den Landschafts- und Wasserverbrauch erh\u00f6ht.<br \/>\n10. Mache es Dir und anderen leicht, diese Schritte zu gehen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/tea-makipaa.eu\/10_Commandments_for_the_21st_Century\/\">https:\/\/tea-makipaa.eu\/10_Commandments_for_the_21st_Century\/<\/a><\/p>\n<p><strong>2<\/strong> \u201eSchwerpunkt Fliegen\u201c \u2013 Das Magazin des Umweltbundesamtes 2\/2019<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/2546\/publikationen\/uba_schwerpunkt_magazin_fliegen__0.pdf\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/2546\/publikationen\/uba_schwerpunkt_magazin_fliegen__0.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>3<\/strong> Der Spiegel, 25\/2020 vom 13.06., Titel: \u201eWir starten\u201c, S. 8\/9 (Quelle: IATA)<\/p>\n<p><strong>4<\/strong> deutschlandfunk.de, 15.06.2020: \u201eKlimaschutz-Instrument in seiner Wirkung halbiert\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/luftfahrt-abkommen-corsia-klimaschutz-instrument-in-seiner.697.de.html?dram:article_id=478658\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/luftfahrt-abkommen-corsia-klimaschutz-instrument-in-seiner.697.de.html?dram:article_id=478658<\/a><\/p>\n<p><strong>5<\/strong> Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.05.2020: \u201eLufthansa-Rettung h\u00e4ngt in der Schwebe\u201c<\/p>\n<p><strong>6<\/strong> laenderdaten.info (5.06.2020): \u201eDie 29 gr\u00f6\u00dften Flugh\u00e4fen in Deutschland\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.laenderdaten.info\/Europa\/Deutschland\/flughafen.php\">https:\/\/www.laenderdaten.info\/Europa\/Deutschland\/flughafen.php<\/a><\/p>\n<p><strong>7<\/strong> Wikipedia-Eintrag \u201eInterrail\u201c (5.06.2020)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Interrail\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Interrail<\/a><\/p>\n<p><strong>8<\/strong> Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.06.2020: \u201eFliegen umgangen\u201c<br \/>\nGiulia Fontana und Lorenz Key\u00dfer, \u201eOhne Flugzeug um die Welt \u2013 klimabewusst unterwegs und gl\u00fccklich\u201c, Bastei-L\u00fcbbe Verlag, K\u00f6ln, 2020<br \/>\nEin Gespr\u00e4ch mit der Autorin und dem Autor finden Sie auf bento.de.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bento.de\/nachhaltigkeit\/klimaschutz-ohne-flug-nach-australien-dieses-paar-erzaehlt-wie-es-war-a-66b7f271-a9f1-43b9-8859-0a464252f0b5#ref=ressortblock\">https:\/\/www.bento.de\/nachhaltigkeit\/klimaschutz-ohne-flug-nach-australien-dieses-paar-erzaehlt-wie-es-war-a-66b7f271-a9f1-43b9-8859-0a464252f0b5#ref=ressortblock<\/a><br \/>\nFreilich sind Schiffsreisen heute nicht per se \u00f6kologisch besser. Da gibt es noch viel zu tun. Ehrlicherweise muss jedoch gesagt werden, dass eine Fern- bzw. Weltreise derzeit tendenziell eher schwierig klimaneutral zu realisieren ist.<\/p>\n<p><strong>9<\/strong> Nicht nur in der Luftfahrtindustrie. Vermutlich auch im Tourismus und zwar insbesondere in L\u00e4ndern, die bisher vom Flugtourismus profitierten. Die Frage ist nur, wie sinnvoll es ist, in einer 10.000 Kilometer entfernten H\u00fctte am Meer Urlaub zu machen und dazu beizutragen, dass diese H\u00fctte bald im Meer versinkt.<\/p>\n<p><strong>10<\/strong> welt.de, 16.06.2020 \u201eAirline in der Corona-Krise\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article209646667\/Lufthansa-in-Corona-Krise-Welche-22-000-Jobs-gestrichen-werden-sollen.html\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article209646667\/Lufthansa-in-Corona-Krise-Welche-22-000-Jobs-gestrichen-werden-sollen.html<\/a><\/p>\n<p><strong>11<\/strong> vgl. Punkt 2<\/p>\n<p><strong>12<\/strong> Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.06.2020: \u201eDie Schweiz verteuert das Fliegen\u201c<\/p>\n<p><strong>Weiter lesen:<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Klimasch\u00e4dliche Geldverschwendung&#8220; &#8211;<br \/>\nUmweltverb\u00e4nde kritisieren Regionalflugh\u00e4fen (8\/2020)<\/p>\n<p>zum Spiegel-Beitrag:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bund-bericht-zu-regionalflughaefen-diese-landratspisten-sind-laut-umweltschuetzern-ueberfluessig-a-cd16ae69-2519-40c9-9b8c-f2b79ad60b83\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bund-bericht-zu-regionalflughaefen-diese-landratspisten-sind-laut-umweltschuetzern-ueberfluessig-a-cd16ae69-2519-40c9-9b8c-f2b79ad60b83<\/a><\/p>\n<p>zur BUND-Studie:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bund.net\/fileadmin\/user_upload_bund\/publikationen\/mobilitaet\/mobilitaet_regionalflughaefen_studie.pdf\">https:\/\/www.bund.net\/fileadmin\/user_upload_bund\/publikationen\/mobilitaet\/mobilitaet_regionalflughaefen_studie.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Bild von <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/6815560-6815560\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3394303\">6815560<\/a> auf <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3394303\">Pixabay.<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fliege nicht. 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